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Zum Ende der Seite springen Enteignung der Sparer durch niedrige Zinsen
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Enteignung der Sparer durch niedrige Zinsen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Ende der Seite springenZum Anfang der Seite springen

Weidmann: Debatte über Enteignung der Sparer durch niedrige Zinsen einseitig



Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hält die Debatte über eine Enteignung der deutschen Sparer durch die niedrigen Zinsen für einseitig.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "Der Sparer muss sich darauf verlassen können, dass wir den Wert des Geldes stabil halten", sagte Weidmann der Wochenzeitung "Die Zeit". "Es ist aber nicht unsere Aufgabe, eine bestimmte reale Rendite, also eine Rendite nach Abzug der Inflation, zu garantieren." Er könne die Sorgen der Sparer zwar nachvollziehen, so Weidmann.

"Aber ich glaube, es ist wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, dass wir als Bürger nicht nur Sparer sind. Wir sind auch Arbeitnehmer, wir wollen vielleicht eine Immobilie kaufen, wir sind Steuerzahler. Und in diesen Rollen profitieren wir von den niedrigen Zinsen, weil sie vielleicht unseren Arbeitsplatz sichern, Baugeld günstiger machen und den Staatshaushalt entlasten. Das geht in der aktuellen Debatte oft unter." In den vergangenen Tagen hatten insbesondere die Sparkassenverbände die Zinsentscheidung der EZB kritisiert.

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20.11.2013 11:11 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Weidmann gegen weitere Lockerung der Geldpolitik

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat sich gegen eine schnelle weitere Lockerung der Geldpolitik ausgesprochen.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "Der Rat der EZB hat doch gerade erst die Geldpolitik weiter gelockert, da halte ich es nicht für sinnvoll, gleich schon die nächste Runde einzuläuten", sagte Weidmann der Wochenzeitung "Die Zeit". Die EZB könne zwar noch mehr tun, doch sei dies nicht angebracht. "Technisch sind wir sicher nicht am Ende unserer Möglichkeiten. Die Frage aber ist: Was ist sinnvoll? Die Debatte über weitere Maßnahmen lenkt doch von den eigentlichen Krisenursachen ab", so Weidmann. Zugleich äußerte der Bundesbank-Präsident Verständnis für die letzte Zinssenkung der EZB. "In der Tat haben wir es mit sehr moderaten Inflationsaussichten zu tun, und daher ist eine expansive Geldpolitik gerechtfertigt", sagte er. Es sei vor allem um den Zeitpunkt gegangen und nicht um die Entscheidung als solche.

Weidmann hatte der Zinssenkung nicht zugestimmt. Berichte, wonach der Rat der Notenbank gespalten sei, wies er zurück: "Es ist gut, wenn wir im Rat um die richtige Entscheidung ringen, denn das führt am Ende zu besseren Ergebnissen." Kontroverse Debatten gebe es auch bei der US-Notenbank oder der Bank of England.

"Doch darüber wird viel unaufgeregter berichtet", so Weidmann.

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20.11.2013 11:12 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Berichte: EZB erwägt erstmals Negativzinsen

Die Europäische Zentralbank erwägt laut verschiedener Medienberichte angeblich, den Einlagenzinssatz in den Minusbereich zu drücken.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Dieser liegt bislang bei 0,0 Prozent. Angedacht ist demnach ein Zinssatz von -0,1 Prozent, was bedeuten würde, dass Banken für ihre Einlagen bei der EZB eine Art Strafe zahlen müssen. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der EZB, dass die Zentralbank zu diesem Schritt greift.

Der EZB-Rat entscheidet Anfang Dezember das nächste Mal über die Zinssätze. An den Finanzmärkten sorgten die Berichte gegen 16:20 Uhr deutscher Zeit für sprunghafte Kursgewinne bei den großen Standardwerten, gleichzeitig ließ der Euro gegenüber dem US-Dollar rasant um fast einen Cent nach. Auch dem in US-Dollar bezifferten Goldpreis verhalf die Meldung im Abwärtssog zu einer Atempause.

Kritiker befürchten durch einen solchen Schritt ein Anheizen der Inflation. In den vergangenen Jahren ist die Geldmenge durch Maßnahmen der Zentralbank zwar deutlich ausgeweitet worden, bislang schlummert das frisch gedruckte Geld aber zum großen Teil ungenutzt auf den Zentralbankkonten der Finanzinstitute. Durch Negativzinsen der EZB könnte es verstärkt in Umlauf geraten.

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20.11.2013 19:44 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Söder: Niedrigzinspolitik der EZB muss beendet werden

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) hat ein Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) gefordert.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Diese könne "zu einem der größten finanzpolitischen Probleme im Euroraum werden", schrieb Söder in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus". Langfristig verhindere das "kurzfristige Schmerzmittel die Therapie einer stabilen Finanzordnung in Europa". Die Leitzinsen im Euroraum und damit die Sparzinsen in Deutschland befänden sich auf dem historischen Tiefstand von 0,25 Prozent, so Söder.

Entsprechend klein seien die Zinsen, die deutsche Sparer von den Banken erhalten. "Guthaben und private Altersvorsorge schwinden: die niedrigen Zinsen gleichen nicht einmal die Inflation aus", warnte der CSU-Politiker. Die Drohung der EZB mit einem Negativzins bezeichnete der Minister als ein "echtes Alarmzeichen für Sparer und Wirtschaft".

Zwar sei die Zielsetzung der EZB klar, den Krisenstaaten im Euroraum zu helfen. "Die Rechnung bezahlt der deutsche Sparer", so Söder. Der Preis für die Niedrigzinspolitik der EZB sei zu hoch: "Die schleichende Enteignung der Sparer darf nicht länger hingenommen werden."

Das "billige Geld" der EZB berge weitere Risiken, so Söder. "Weil sichere Geldanlagen keine Gewinne mehr abwerfen, wird das Kapital in risikoreiche Investments umgelenkt." Das führe zu einer Blasenbildung an Immobilien-, Aktien- und Rohstoffmärkten und könne Europa erneut in Turbulenzen stürzen.

Darüber hinaus sinke der Reformdruck auf die Schuldenstaaten, so Söder. "Durch die Geldpolitik der EZB werden Reformen in Europa also eher verschleppt. Denn der Weg über neue Schulden ist einfacher als Haushaltsdisziplin und Defizitregeln einzuhalten." Söder forderte: "Die EZB soll sich auf ihr eigentliches Ziel - die Geldwertstabilität zu wahren - besinnen." Die Grenzen zwischen Geld- und Fiskalpolitik dürften nicht weiter verwischt werden. Nach dem Vorbild der Bundesbank solle die EZB eine Art "Euro-Bundesbank" sein, "aber sie entwickelt sich zunehmend zu einer Art europäischem IWF".

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30.11.2013 08:34 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Keine Negativ-Zinsen: EZB lässt Leitzins und Einlagenzins unverändert

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins und den Einlagenzins nicht verändert und bei 0,25 beziehungsweise 0,00 Prozent belassen.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte die Notenbank am Donnerstag nach der Sitzung des EZB-Rats in Frankfurt am Main mit. Auch der Zinssatz für die Spitzenrefinanzierungsfazilität beließ die EZB unverändert bei 0,75 Prozent. Im Vorfeld der Entscheidung war spekuliert worden, dass die Zentralbank den Zinssatz für die Einlagefazilität in den negativen Bereich senken könnte, um die Banken dazu zu animieren, kurzfristig nicht benötigtes Geld nicht bei der Europäischen Zentralbank anzulegen, sondern in die Wirtschaft zu pumpen.

Anfang November hatte die EZB den Leitzins auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt.

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05.12.2013 17:42 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Sparkassenverband fordert EZB zu Änderung ihrer Zinspolitik auf

Der Sparkassenverband fordert die Europäische Zentralbank auf, ihre Politik der niedrigen Zinsen zu ändern.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Verbandspräsident Georg Fahrenschon sagte "Bild am Sonntag": "Ich appelliere an die Europäische Zentralbank, endlich die Zinsen wieder zu erhöhen. Die gesamtwirtschaftliche Situation in Europa ist so stabil, dass jetzt auch die Zinswende eingeleitet werden kann." Trotz der mageren Sparzinsen und des DAX-Allzeithochs warnt Fahrenschon Anleger vor Investitionen in Aktien: "Es ist jetzt kein guter Zeitpunkt für Anfänger und Kleinanleger, um in den boomenden Aktienmarkt einzusteigen."

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise äußerte sich hingegen optimistischer: "Bis zur Wende in der Geldpolitik und einem Anstieg der Zinsen werden die Aktien weiter steigen. Erst mit steigenden Zinsen gibt es Rückschläge beim DAX."

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29.12.2013 09:02 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Studie: Niedrigzinsen bedrohen Existenz vieler Sparkassen und Volksbanken

Die anhaltenden Niedrigzinsen bedrohen das Geschäftsmodell der Sparkassen und Volksbanken.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Wirtschaftsprofessors Bernd Nolte, in Personalunion Chef der Beratungsfirma 4P Consulting, die eine Gruppe von Sparkassen und Volksbanken initiiert hat. In der unveröffentlichten Studie, die dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) vorliegt, warnt er vor einer "deutschen Regionalbankenkrise". Bis 2018 sei ein gravierender Ertragsrückgang für deutsche Regionalinstitute absehbar, so Nolte.

Der Wirtschaftsprofessor hat die Ertragslage von 300 Sparkassen und Volksbanken untersucht. Während das Verhältnis von Aufwand und Ertrag 2013 bei 35 Prozent aller Regionalinstitute im wettbewerbsgefährdeten Bereich lag, sieht Nolte 2018 zwei Drittel aller Sparkassen und Institute in ihrer Existenz bedroht – sofern die Institute nicht gegensteuern. Die Niedrigzinsen greifen das Brot-und Butter-Geschäft der Institute an, das darin besteht, Spareinlagen als Kredite auszureichen.

Die Differenz zwischen Einlagenzinsen und Kreditzinsen schmilzt zusammen. Das Thema ist bereits auf der politischen Agenda. So hat der Ausschuss für Finanzstabilität auf seiner jüngsten Sitzung "mögliche Rückwirkungen des Niedrigzinsumfeldes mit Blick auf mögliche Gefährdungen" analysiert.

Dem Gremium gehören Vertreter des Bundesfinanzministeriums, der Finanzaufsicht Bafin, der Bundesbank und des Rettungsfonds Soffin an. Seine Aufgabe: Systemische Risiken für das Finanzsystem möglichst frühzeitig erkennen.

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03.01.2014 16:49 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Da würde mich aber mal sehr freuen, wenn es endlich die Sparkassen auch mal erwischt.

Die Maffia der Koppelgeschäfte:

Erst bieten Sie einem neuen Kunden ein Häuschen über die eigene Immobilien-Abteilung an, welches Sie vorher durch eine eigene betriebene Zwangsvolstreckung, einem in den Konkurs getrieben Handwerker, billig abgeluxt hat.

Sacken dafür erstmal ca. 5% an Vermittlungskurtage ein.
Zusätzlich den Gewinn zwischen Ersteigerungspreis und Veräußerungsgewinn.
(Der pleite gegangene gegangene Handwerker bekommt von seiner Schuld natürlich nur den kleinen Versteigerungsertrag von seinen Schulden erlassen.

Dann rechnet die liebe Sparkasse dem neuen Käufer auch noch eine großzügige Finanzierung aus, denn man steht ja im Grundbuch an erster Stelle, dann kann man das Häuschen, wenn`s mal wieder etwas knapp mit den Raten wieder versteigern und an das nächste Opfer verkaufen.

Ach ja und die liebe Sparkassenversicherung, die versichert das Häuschen dann auch noch und lässt sich die Versicherungsleistung abtreten, wenn die Bude mal abbrennt will ja die Sparkasse dann auch den Neuwert des Hauses kassieren.

Also alles im allem fast eine karitative Einrichtungen die mit Kreis- und Landesgeldern gestützt wird.

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03.01.2014 18:09 Digimops ist offline E-Mail an Digimops senden Beiträge von Digimops suchen Zur Startseite Nehme Digimops in deine Freundesliste auf Füge Digimops in deine Kontaktliste ein
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@Digimops HI

Das ist Banken Politik , aber für die Sparkasse würde ich es begutachten wenn die mal richtig Tief den Keller hinunter saußen thumbs
03.01.2014 21:09 nigmo ist offline E-Mail an nigmo senden Beiträge von nigmo suchen Zur Startseite Nehme nigmo in deine Freundesliste auf
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also ich seh das genau andersrum.

wem gehören denn die kreissparkassen? - dem landkreis.
also profitieren wir alle davon. wenn unserem landkreis diese einnahmen flöten gehen, ist nicht nur kein geld mehr da, sondern garkeins!

und dass die so gut dastehen liegt daran, dass die nicht so zocken wie die hohen geldhäuser.
ich bin froh um das dichte filialnetz, und bezahle daher auch gerne für diesen service in form von horrenden kontoführungsgebühren. wenn mich das stört, kann ich ja zur dkb, comdirect oder einer anderen internetbank gehen.

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03.01.2014 21:55 DaViD_Black ist offline Beiträge von DaViD_Black suchen Zur Startseite Nehme DaViD_Black in deine Freundesliste auf
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Zitat:
horrenden kontoführungsgebühren


wieso das Hilfe ich zahle dort nichts thumbs sprich mal mit deren Berater

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Zitat:
wem gehören denn die kreissparkassen? - dem landkreis.


Da hast Du vollkommen Recht.
Und aus diesem Grund haben die auch so ein Maffianetz aufziehen können. Die brauchten auch nicht unter den Rettungschirm, weil wir schon immer für diesen Dreckshaufen gebürgt haben.
Das hatte auch mal Gründe , warum der Landkreis dran beteiligt wurde, denn die Sparkassen hatten mal die verpflichtende Aufgabe auch in ländlichen Gebieten und kleinen Dörfern eine Filliale zu betreiben.
Sucht mal in den kleine Dörfern die Filialen von damals. Da gibt es keine, da wurde dann vor 15 Jahren für die 80 jährige Oma eine neuer Geldautomat aufgestellt.
Heute werden sogar die Automaten wieder abgebaut, da diese keine Profit mehr erwirtschaften. Allerdings werden die Gelder der Landkreise immer noch eingesackt und bei den Sparkassen verbuddelt.

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Zitat:
Original von Digimops
...Allerdings werden die Gelder der Landkreise immer noch eingesackt und bei den Sparkassen verbuddelt.


das geht bei uns eigentlich andersrum... du sprichst hoffentlich nicht von den spanischen kreissparkassen lachweg

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Nein, ich rede von unseren Sparkassen bei denen seit 20 Jahren unfähige Direktoren den Kreis- und Ladesauftrag vollkommen ignorieren. Auch die Sparkassen haben Lehman und andere Derckspapiere verkauft, die mußten sich aber nicht in der Öffentlichkeit rechtfertigen, da sie ja vom Land Rückdeckung bekamen.

So sieht dann das Flächendeckende Konzept der Sparkassen aus. Dafür wurden die Mitarbeiter mal ausgebildet.
"Sparkasse KölnBonn will 22 Filialen schließen"
Wie soll das dann in der Eifel oder in Thüringen aussehen?



Edit:
Habe ich gerade gefunden.
Und das kommt dann bei solchen Machenschaften raus.
Nur noch Kredite für Häuslebauer oder Käufer. Somit ist die nächste Immoblase schon geplahnte Sache und was denk Ihr wer da als Gewinner raus geht??????

Zitat:
Die Kreditvergabe an private Kunden und Unternehmen ist von den Banken erneut gedrosselt worden. Die Kreditvergabe im November 2013 ist im Vergleich zum Vormonat um 2,3 Prozent gesunken. Dies hat die Europäische Zentralbank verkündet.

Analysten sind zuvor davon ausgegangen, dass die Kreditvergabe nur um 2,1 Prozent sinken würde.

Dagegen ist die für die EZB wichtige Geldmenge E3 um 1,5 Prozent gewachsen. Darin ist unter anderem das Bargeld, Girokonto-Einlagen und Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit enthalten. Ein starkes Wachstum der Geldmenge deutet auf eine Inflationsgefahr hin.


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04.01.2014 10:33 Digimops ist offline E-Mail an Digimops senden Beiträge von Digimops suchen Zur Startseite Nehme Digimops in deine Freundesliste auf Füge Digimops in deine Kontaktliste ein
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Experten empfehlen EZB Beibehaltung des Leitzinses von 0,25 Prozent

Die im EZB-Schattenrat versammelten europäischen Chefvolkswirte und Wirtschaftsprofessoren empfehlen dem Rat der Europäischen Zentralbank (EZB), der am Donnerstag tagt, den Leitzins bei 0,25 Prozent zu belassen.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Das berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Nur drei Mitglieder des 15-köpfigen Gremiums befürworteten eine sofortige Senkung des Leitzinses auf null Prozent. Stattdessen schlagen die Ökonomen andere Maßnahmen vor, mit denen die EZB die schwache wirtschaftliche Erholung unterstützen könnte.

Den größten Rückhalt in dem Gremium hatte der Vorschlag den Geschäftsbanken günstige Langfristkredite zu gewähren, unter der Bedingung, dass sie die eigene Kreditvergabe an die Wirtschaft ausweiten.

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07.01.2014 16:58 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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EZB belässt Leitzins auf Rekordtief


Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren historisch niedrigen Leitzins und den Einlagenzins nicht verändert und bei 0,25 beziehungsweise 0,00 Prozent belassen.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Das teilte die Notenbank am Donnerstag nach der Sitzung des EZB-Rats in Frankfurt am Main mit. Auch den Zinssatz für die sogenannte Spitzenrefinanzierungsfazilität, zu dem sich Geschäftsbanken im Euroraum kurzfristig Geld bei der EZB beschaffen können, beließen die Notenbanker bei 0,75 Prozent. Die EZB hatte ihren Leitzins Anfang November auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt.

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09.01.2014 14:51 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Experten: Sparer müssen auf angemessene Renditen warten

Nach dem aktuellen Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) werden Sparer wohl noch lange auf angemessene Renditen warten müssen.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Das ist zumindest das Ergebnis einer Zinsprognose des Analysehauses Feri Eurorating für "Handelsblatt-Online". "Eine geringe Bewegung nach oben werden wir 2014 bei den Zinsen sehen, es dürfte sich aber um marginale Steigerungen handeln", sagte Gudrun Rehwald, Ökonomin bei Feri. Das Ergebnis ihrer Analyse: Der Referenzzins Euro Over Night Index Average (EonIA), ein Durchschnittsatz für Tagesgelder im Interbankengeschäft auf Basis des Euro, dürfte in diesem Jahr im Schnitt bei 0,2 Prozent liegen.

Im nächsten Jahr könnte laut Prognose ein kleiner Anstieg auf 0,4 Prozent folgen. Diese Aussichten dürften die Banken nicht gerade zu großen Sprüngen bei Tagesgeldern animieren. Mittelfristig sind die Aussichten etwas besser.

Laut Feri-Prognose soll der Referenzzins Euro Interbank Offered Rate (Euribor), der die Zinssätze abbildet, zu denen sich europäische Banken Anleihen in Euro gewähren, steigen. Der 12-Monats-Euribor soll von 0,5 Prozent im Jahr 2013 über 0,7 Prozent in 2014 auf 1,3 Prozent in 2015 anziehen. Festgeldanleger können also hoffen.

Finanzexperten raten Sparern zu Geduld. "Anleger werden mit ihren Sparguthaben im Jahr 2014 nichts verdienen können", erklärt Martin Moryson, Chefvolkswirt von Sal. Oppenheim gegenüber "Handelsblatt-Online".

"Wer Realverluste vermeiden will, muss Risiken eingehen. Das ist eine der negativen Nebenwirkungen der expansiven Geldpolitik der EZB." "Der nächste Zinsschritt – nach oben – ist bei der EZB noch in weiter Ferne", sagte Moryson. "Sicherlich könnte Deutschland schon jetzt höhere Leitzinsen vertragen, aber die EZB muss sich bei ihren Entscheidungen am gesamten Euro-Raum orientieren."

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09.01.2014 17:52 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Bundesregierung erwartet Ende von Niedrigzins-Politik der EZB

Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) schon bald die Leitzinsen anhebt.

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das geht aus einem internen Vermerk des Bundesfinanzministeriums hervor. Weil die Staatsschuldenkrise zunehmend in den Hintergrund rücke und die Konjunktur anziehe, sei von der EZB "ein aktiver Beitrag zur Überwindung der Niedrigzins-Politik zu erwarten", heißt es laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" in dem Papier. Dies führt nach Einschätzung der Experten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dazu, dass der deutsche Staat schon in einem Jahr mehr für Kredite zahlen muss als derzeit.

Demnach seien "zum Beispiel bei den zehnjährigen Renditen für Bundesanleihen moderate Zinssteigerungen auf über zwei Prozent möglich". Derzeit liegen die Zinsen bei rund 1,5 Prozent. Dieses Jahr profitiert der Bundeshaushalt noch von den niedrigen Finanzierungskosten.

Nach Berechnungen des Finanzministeriums muss Schäuble 2014 rund 4,3 Milliarden Euro weniger für Zinsausgaben in seinem Etat bereitstellen als noch 2013.

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30.03.2014 15:32 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Draghi kündigt milliardenschwere Geldspritze an


Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat eine neue Geldspritze angekündigt, mit der die stockende Kreditvergabe in Südeuropa angekurbelt werden soll.

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Dazu wolle die Zentralbank unter anderem verbriefte Kredite (ABS) aufkaufen, sagte der EZB-Präsident am Donnerstag in Frankfurt. Zudem kündigte Draghi neue langfristige Notenbank-Kredite (LTRO) an, die zunächst ein Volumen von 400 Milliarden Euro haben sollen. Der EZB-Präsident stellte kurzfristig weitere Maßnahmen in Aussicht, wenn diese notwendig werden sollten.

Die Wirtschaft wachse nur schwach, zudem gebe es etwa in den Schwellenländern Risiken, die die Konjunktur belasten könnten, begründete Draghi den Schritt. Der EZB-Präsident forderte die Politik überdies zu weiteren Reformen auf. Zuvor hatte die Zentralbank mitgeteilt, den Leitzins auf 0,15 Prozent und den Einlagenzins auf minus 0,1 Prozent zu senken.

Der Leitzins werde "für eine längere Zeit auf dem aktuellen Niveau bleiben", sagte der EZB-Präsident. Die EZB-Zinssenkung bugsierte den DAX am Donnerstag erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 10.000 Punkten: Um 14:40 Uhr notierte der deutsche Leitindex bei 10.013,69 Zählern. Die EZB hatte am Donnerstag auch den Zinssatz für die sogenannte Spitzenrefinanzierungsfazilität, zu dem sich Geschäftsbanken im Euroraum kurzfristig Geld bei der EZB beschaffen können, von 0,75 auf 0,4 Prozent gesenkt.

Die Maßnahmen der EZB ließen den Euro auf ein Viermonats-Tief fallen: Die Gemeinschaftswährung fiel von etwas über 1,36 US-Dollar auf 1,3504 US-Dollar.

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05.06.2014 17:23 rosenholz ist online Beiträge von rosenholz suchen Zur Startseite Nehme rosenholz in deine Freundesliste auf
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Vorletzter Versuch

EZB spielt Wirtschafts-Gott
Von Klaus Fischer

Leitzinsen runter, Gelddruckmaschine auf Vollast: Mario Draghis Euro-Fanklub gerät an seine Grenzen. Künftig können Geschäftsbanken Geld von der Europäischen Zentralbank für 0,15 Prozent Zinsen leihen, falls sie es dort zwischenlagern, wird eine Strafgebühr von 0,1 Prozent fällig. Firmen im Euro-Süden sollen Kredite aufgenötigt werden – zum Zwecke der Konjunkturbelebung. Die Notenbank zieht wieder einmal ins vorletzte Gefecht – für den Wirtschaftsraum und die gescheiterte Idee einer Einheitswährung. Das letzte wäre die Abwicklung.

Die EZB ist Wiederholungstäterin – nicht resozialisierbar und gemeingefährlich. Diesen Eindruck vermitteln immer mehr bürgerliche Medien. Was ist los, wenn die einst gelobte Notenbank derart in der Gunst gesunken ist? Hauptgrund sind deutlich zutage tretende Interessenskonflikte. Jede Entscheidung der bestallten Währungsmechaniker hinterläßt Gewinner und Verlierer. Sowohl innerhalb der herrschenden Klasse, als auch zwischen den weiterhin als deren Sachwalter auftretenden Nationalstaaten und deren Bewohnern.

Die EZB sollte ursprünglich für Geldwertstabilität sorgen. Jetzt amtiert sie als eine Art ökonomische Gottheit. In der Euro-Zone, einem Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten (und ungleicher Kräfteverhältnisse bei einheitlicher Währung) stagniert die Konjunktur. Das hat zahlreiche Ursachen, ist Resultat der Finanz- und Bankenkrise, der »Rettungspolitik« zu Lasten der Staatshaushalte ebenso, wie der zerstörerischen Rolle von US-Verschuldung und des Dollar als Weltreservewährung. Globale Produktions- und Distributionsstrukturen ändern sich rasant, politische Entscheidungen der globalen Hauptmächte zugunsten großer Konzerne deformieren das Konkurrenzprinzip.

Zwar werden in der EU-Wirtschaft erkleckliche Profite ausgewiesen. Ein großer Teil davon ist indes nicht echt – vor allem weil die systemischen Gesamtverluste inklusiver diverser Staatspleiten seit Krisenausbruch nicht gebucht wurden, sondern verschleiert und verschoben werden. Erzielte reale oder Scheinprofite werden indes kaum konsumiert, sondern sollen erneut als Kapital »Rendite« abwerfen. Aber weder in der Physik noch in der Ökonomie funktioniert ein Perpetuum Mobile – und Eingriffe in ein komplexes System wie den gesellschaftlichen Reproduktionsprozeß bringen selten das gewünschte Ergebnis.

Zweifellos wird die EZB-Maßnahme weiterhin Reiche reicher, Arme ärmer machen. Großkunden erhalten Geld zum Nulltarif. Wo sie es anlegen, wer weiß? Da im produktiven Bereich bereits die vorhandenen Kapazitäten oft nicht ausgelastet sind, dürften die EZB-Euros eher in Staatsanleihen der Problemländer, Betoninvestitionen oder andere Wetten fließen. Keines der aktuellen Probleme wird so gelöst, eher verschärft. Das Risiko tragen die Steuerzahler von morgen und übermorgen.

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"In Zeiten der weltweiten Täuschung ist das Verbreiten der Wahrheit ein revolutionärer Akt."

George Orwell

09.06.2014 08:57 arfy ist offline E-Mail an arfy senden Beiträge von arfy suchen Zur Startseite Nehme arfy in deine Freundesliste auf
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