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Zum Ende der Seite springen Schlafgestört, was nun?
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onkelz onkelz ist männlich
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Schlafgestört, was nun? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Ende der Seite springenZum Anfang der Seite springen

Ein Viertel der Deutschen leidet unter Schlafstörungen, meldet das Internetportal Statista. Erstaunlich viele junge Menschen sind darunter.

Zwischen fünf und zehn Prozent der Betroffenen sind Jugendliche, berichtet der Kinderarzt Oliver Hundt im Interview mit der Berliner Morgenpost.

Mehrmals pro Woche kommen Patienten zu ihm, die keinen erholsamen oder ruhigen Schlaf haben. Die häufigsten Probleme treten beim Einschlafen auf oder durch plötzliches nächtliches Aufwachen bei Kindern. Andere Patienten berichten davon, dass sie am Morgen zu früh aufwachen. Auch eine deutliche Inaktivität während des Tages wegen eines nicht entspannenden Schlafes kann Hinweis auf Insomnie sein. Das ist der medizinische Fachausdruck für Schlaflosigkeit oder Schlafstörungen.

In Berlin, eine Megapolis, ist das Leben "mega" – also intensiv und aufregend. Das kann einer von vielen möglichen Gründen für schlechten Schlaf sein. Denn die Altersgruppe der Jugendlichen gilt als besonders dynamisch. Fehlender Schlaf hat auf Dauer Folgen, weil unser Gehirn und andere Körpersysteme diese Phase der Erholung brauchen. Beim Schlafen ist der Stoffwechsel reduziert, werden die Eindrücke des Tages verarbeitet.

Wer schlecht schläft, kann sich nicht lange konzentrieren

Es gibt verschiedene Phasen des Schlafens, den Tiefschlaf bezeichnet Kinderarzt Oliver Hundt als wichtigste Phase (Non-REM-Schlaf). Hier sei man ganz entspannt.

Schlaflosigkeit hat viele Untergruppen. Die bekannteste ist die akute Insomnie: Gemeint ist damit, dass es Ein- und Durchschlafschwierigkeiten gibt, die aber nur wenige Tage dauern. Die möglichen Gründe dafür können vielfältig sein: etwa Stress, Sorgen oder Aufregung vor einer Prüfung.

Die sogenannte "psychophysiologische Insomnie" taucht auch ziemlich häufig auf, wie Ärzte berichten. Das ist eine Art von chronischer Insomnie. Auf den ersten Blick steckt dahinter eine nicht ausreichende Menge an Schlaf, aus der eine reduzierte Leistungsfähigkeit während des Tages folgt. Für Jugendliche bedeutet es: "Man wird unkonzentriert, müde und abgeschlagen – die Aufmerksamkeitsspanne im Unterricht ist kurz", sagt Hundt. Die psychophysiologische Insomnie kann sich aus einer akuten Insomnie entwickeln, wenn es ständig Belastungen und Stress gibt. Körperliche Anspannungen oder bestimmte Verhaltensweisen, wie häufige und vergebliche Versuche, schnell einzuschlafen, machen das Schlafengehen zu einem anstrengenden Prozess.

Viel Medienkonsum schadet dem Schlaf

"Ein unregelmäßiger Rhythmus bei den Bettzeiten, Medien wie Fernsehen, Tablets und Handys, oder viel unterwegs sein – das alles kann dem Schlaf schaden", sagt Hundt. Patienten, die an dieser Form von Insomnie leiden, können häufig in ihrem Privatleben Stress nicht "steuern", beziehungsweise schaffen es nicht, schwierige Probleme zu lösen. Aber psychiatrische Diagnosen nur auf Basis von psychophysiologischer Insomnie zu stellen, ist nicht möglich. Klinisch wird diese Art von Schlaflosigkeit als "primäre" identifiziert, für die es keine organischen und psychiatrischen Krankheitsursachen gibt. Wenn es erkennbare Ursachen für Schlafprobleme gibt, wie etwa Stress, sprechen Ärzte von sekundärer Insomnie.

Viele Betroffene haben jedoch eine falsche Wahrnehmung und nur den Eindruck, ihr Schlaf sei gestört. Das nennt man paradoxe Insomnie.

Was kann man bei Schlaflosigkeit machen? Wichtig: Wenn man glaubt, man habe echte Symptome von Schlaflosigkeit und das länger als drei Wochen, wenn man ständig müde ist, sich nicht erholt fühlt und im Alltag unkonzentriert ist, sollte man zum Arzt gehen! "Der Arzt muss die Eltern des betroffenen Kindes oder des Jugendlichen beraten und überzeugen, den Schlafrhythmus zu ändern", so Hundt.

Nicht zu früh ins Bett gehen

Eine Umfrage zum "Verhalten bei Schlaflosigkeit" zeigt, dass 46 Prozent der Betroffenen lesen, 23 Prozent Musik hören, 17 Prozent aufstehen und umhergehen, um einzuschlafen (Quelle: Statista). Anders als viele meinen, ist das Zählen von Schäfchen nicht sehr verbreitet: Das tun nur fünf Prozent.

Passt auf Euch auf und geht nicht zu früh ins Bett – geht lieber dann, wenn Ihr wirklich müde seid. Man sollte am späten Abend auch nichts Aufregendes tun. Achtet darauf, dass die Temperatur des Schlafzimmers angenehm ist und es frische Luft gibt. Morgens sollte man regelmäßig und nicht zu spät aufstehen. Statt einen Mittagsschlaf zu halten, hat Sport an der frischen Luft eine gute Wirkung.

Wer an Insomnie leidet, ist übrigens nicht alleine. Auch viele Promis haben Schlafprobleme. Etwa Miley Cyrus, Sandra Bullock, Lady Gaga, Eminem, George Clooney oder Jessica Simpson ...



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